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Karosserieschaden reparieren – Kommen Sie zu uns

Karosserieschaden reparieren
Karosserieschaden reparieren – Quelle: André Leisner /photography-leisner.de

Karosserieschaden reparieren – nur in einer Fachwerkstatt

Ein Schaden an der Karosserie des Fahrzeugs ist oftmals die Folge eines Unfalls. Doch auch kleinere Schäden, die beispielsweise durch Steinschläge oder Hagel verursacht wurden, kommen als Grund für einen Karosserieschaden in Betracht. Wie jedoch bereits gesagt, sind Schäden an der Front, dem Heck oder den Seitenteilen des Fahrzeugs in den meisten Fällen die Folge eines Autounfalls. Für die Stabilität, Sicherheit, die Optik und letztlich auch den Wert des Fahrzeugs ist es wichtig, einen solchen Karosserieschaden fachmännisch in einer entsprechenden Werkstatt reparieren zu lassen.

Bei einer Karosserieinstandsetzung handelt es sich um eine komplexe und aufwändige Prozedur, bei der Erfahrungen und Kenntnisse in Sachen Lackierer-, Elektrik- und Blecharbeiten notwendig sind. Auch die benötigte Ausrüstung und der Umgang mit dieser sind in heimischen Werkstätten oder Garagen nur selten zu finden. Aus diesem Grund raten wir, eine Karosseriereparatur nicht in eigener Regie durchführen zu wollen – vor allem, wenn vorzeigbare Resultate gewünscht sind.

Die beste Reparatur für jede Art von Karosserieschaden

Bei sämtlichen Karosserie- und Unfallinstandsetzungsarbeiten ist es nur nach Begutachtung des Schadens vor Ort möglich, ein seriöses Angebot zu erstellen. Der Aufwand für die Instandsetzung der Karosserie sowie die Karosserieschaden Reparatur Kosten lassen sich nur im Rahmen einer fachmännischen Besichtigung ermitteln.

Dabei sind solche Besichtigungstermine für unsere Kunden natürlich unverbindlich und kostenfrei. Die Dauer und der Ablauf der Reparaturarbeiten an der Karosserie sind vor allem vom Ausmaß und dem Ort des Schadens abhängig. Grundsätzlich bestehen verschiedene Möglichkeiten, wenn es um Karosserieschaden reparieren geht:

  • Ausbeulen ohne Lackierarbeiten
  • Richtbankarbeiten
  • Karosserieteile austauschen

Diese Aufzählung ist nur beispielhaft zu verstehen, denn abhängig vom individuellen Fall lassen sich auch noch andere Möglichkeiten finden, um den betreffenden Schaden an der Karosserie zu beheben.

Kleinerer Blechschaden
Kleinerer Blechschaden – Quelle: André Leisner /photography-leisner.de

Welche Reparaturmöglichkeiten bestehen bei einem Blechschaden?

Nach erfolgter Diagnose von Schäden an der Seite, dem Heck oder der Front des Fahrzeugs entscheiden die Profis vor Ort, wie sich der Blechschaden am Auto optimal reparieren lässt. Neben dem Ausmaß des Schadens ist auch der Ort ein wichtiges Kriterium, welche Reparaturmöglichkeit gewählt werden sollte.

Bei kleineren Blechschäden: Smart Repair

Vor allem kleinere Blechschäden lassen sich unter Umständen mit dem Smart-Repair-Verfahren beheben. Diese punktuelle Reparatur kann direkt am Fahrzeug durchgeführt werden. Zunächst werden Dellen fachgerecht herausgedrückt. Sollten diese nur klein ausfallen, lassen sich Lackierarbeiten häufig sparen.

Bei der Smart-Repair-Methode handelt es sich um die günstigste und schnellste Reparaturvariante, da ein Austausch von Karosserieteilen nicht notwendig ist. In den meisten Fällen gilt es, die behandelte Stelle nach erfolgreichem Ausbeulen zu spachteln, grundieren und neu zu lackieren. In Sachen Aufwand und Kosten gibt es allerdings große Unterschiede zwischen einem einfachen Ausbeulen und dem Ausbeulen mit einer anschließenden Lackierung.

Bei größeren Blechschäden: Austausch des defekten Teils der Karosserie

Die aufwändigere Möglichkeit, um Karosserieschäden zu reparieren, ist es, das jeweils beschädigte Teil komplett auszutauschen. Häufig ist dies insbesondere bei tiefen Kratzern und größeren Dellen die richtige Wahl. Hierbei werden Motorhaube, Stoßstange, Tür oder Kotflügel ausgebaut und mit neuen Teilen ersetzt. Diese neuen Teile werden zuvor in der Farbe des Wagens lackiert, sodass sich am Ende nicht erkennen lässt, dass das jeweilige Teil ausgetauscht wurde.

Austausch Karosserieteile
Austausch Karosserieteile – Quelle: André Leisner /photography-leisner.de

Die Kosten für die Reparatur werden neben dem Ersatzteil insbesondere durch die Art der Befestigung sowie aufwändige Lackierarbeiten bestimmt. Bei älteren Fahrzeugmodellen können die Kosten für solche Reparaturarbeiten den Restwert des Fahrzeugs überschreiten, vor allem bei einem Schaden an der Front oder dem Heck. In diesem Fall handelt es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden am Fahrzeug.

Begutachtung des Schadens an der Karosserie vor der Reparatur

Ehe es an Karosserieschaden reparieren geht, wird der Profi in der Werkstatt den Schaden genau unter die Lupe nehmen, unter Umständen gemeinsam mit einem Gutachter. Hierbei werden die erforderlichen Arbeiten aufgelistet und auf dieser Grundlage ein Kostenvoranschlag erstellt.

Damit erhält der Fahrzeugbesitzer einen ersten Eindruck, wie hoch die voraussichtlichen Kosten für die Karosseriearbeiten ausfallen werden. Die Werkstatt hingegen kann nach der Begutachtung des Schadens den Bedarf an Ersatzteilen und Material genauer einschätzen. Diese Prozedur sollte nicht länger als eine Stunde dauern.

Richtbankarbeiten bei der Instandsetzung der Karosserie

Sollte nach einem Unfall der Verdacht bestehen, dass ein schwerer Rahmenschaden am Fahrzeug vorliegt, muss die Karosserie vermessen und entsprechend gerichtet werden. Bei einer verzogenen Karosserie lässt sich dies auf der Richtbank durchführen. Dabei wird die gesamte Karosserie in die Richtbank eingespannt, wo sie mit Lasern bzw. Licht vermessen und mit Richtwinkelsätzen sowie Messsystemen wieder in die eigentliche Form gebracht wird.

Diese Arbeiten können zwei bis drei Tage dauern und lassen sich nur in einem Fachbetrieb durchführen, da sehr viele Details, wie etwa das Datenblatt des Autos oder Spaltmaße, berücksichtigt werden müssen. Da es bei Richtbankarbeiten schnell zu vierstelligen Kosten kommen kann, eignet sich dieses Vorgehen nur bei hochwertigen bzw. neuen Fahrzeugen.

Einzelteile der Karosserie reparieren
Einzelteile der Karosserie reparieren – Quelle: André Leisner /photography-leisner.de

Karosserieschaden reparieren: Einzelteile der Karosserie reparieren

Sollten nur Einzelteile der Karosserie von einem Schaden betroffen sein, werden diese vor der Reparatur demontiert. Die mechanischen, elektrischen oder hydraulischen Verbindungen werden gelöst und im Anschluss kann das Karosserieteil für die Reparatur abgenommen werden. Dieser Vorgang dauert bei der Motorhaube etwa eine halbe Stunde und eine ganze Stunde bei der Verkleidung bzw. der Autotür.

Austausch ganzer Karosserieteile

Bei einem Heck-, Front- oder Seitenschaden lässt sich das defekte Karosserieteil im Idealfall ganz einfach durch ein Ersatzteil austauschen. In diesem Fall ist eine zeitaufwendige Karosserieinstandsetzung nicht notwendig. Ein solcher Austausch einzelner Karosserieteile dauert etwa ein bis zwei Stunden – ohne Neulackierung.

Instandsetzung von Karosserieteilen
Instandsetzung von Karosserieteilen – Quelle: André Leisner /photography-leisner.de

Instandsetzung von Karosserieteilen

Eine Karosserieinstandsetzung benötigt viel Zeit, Sorgfalt und Material. Kleine Beulen, Kratzer oder Roststellen lassen sich in der Werkstatt professionell abschleifen, verspachteln, grundieren, neu lackieren und mit Klarlack versiegeln. Wenn die Teile getrocknet sind, lassen sie sich wieder montieren. Wenn sämtliche Verbindungen wiederhergestellt sind, wird abschließend noch eine Funktionsprüfung durchgeführt.

Aufgrund der zahlreichen Arbeitsschritte und den Trocknungszeiten der Materialien muss man bei einer solchen aufwändigen Reparatur der Karosserie mit etwa zwei Tagen Dauer rechnen. Die Kosten können von unteren dreistelligen Beträgen bis in den Bereich vierstelliger Summen reichen.

Wie läuft eine Unfallinstandsetzung ab?

Im Falle eines unverschuldeten Unfalls kann der Fahrzeugbesitzer selbst wählen, in welcher Werkstatt er den Schaden beheben lassen möchte. Zur Auswahl stehen Vertragsbetriebe des Autoherstellers, freie Autowerkstätten oder Karosserie- und Lackiererbetriebe, die sich auf die Instandsetzung von Unfallschäden spezialisiert haben.

Etwas anders sieht es hingegen aus, sollte die Vollkaskoversicherung für selbst verursachte Schäden aufkommen. In diesem Fall ist es abhängig von den vereinbarten Vertragskonditionen, ob man eine freie Wahl der Werkstatt hat.

Manche Versicherungen haben günstige Policen in ihrem Angebot, die jedoch eine Werkstattbindung vorschreiben. In diesem Fall erhält man vom Versicherer die Info, in welcher Werkstatt die Unfallinstandsetzung durchgeführt werden muss.

Reparaturfreigabe abwarten
Reparaturfreigabe abwarten – Quelle: Jürs GmbH

Unbedingt Reparaturfreigabe der Versicherung abwarten

Im Falle der freien Werkstattwahl erhält der Fahrzeugbesitzer zunächst einen Kostenvoranschlag, den er bei der Versicherung einreicht. Eine offizielle Reparaturfreigabe wird dem Fahrzeugbesitzer nach Prüfung dann von der Versicherung mitgeteilt. Im Falle von größeren Schäden wird unter Umständen noch ein Gutachter hinzugezogen, der den Reparaturaufwand ermittelt. Sollte der Unfall unverschuldet sein, kann man den Gutachter selbst aussuchen, andernfalls wird er direkt von der Versicherung bestellt.

Ehe die Werkstatt loslegt, ist es in jedem Fall wichtig, dass man eine Reparaturfreigabe von der Versicherung vorliegen hat. Auch die Unterzeichnung einer Schadensabtretungserklärung ist ratsam, denn dann kann die Werkstatt die anfallenden Reparaturkosten direkt mit der Versicherung abrechnen.

Übersicht: Richtig reagieren nach einem Unfall

Wenn es kracht, dann fragen sich viele Autobesitzer: Autounfall, was ist danach zu tun? Damit Fahrzeug- und natürlich vor allem Personenschäden nach einem Unfall schnell behandelt bzw. behoben werden können, ist es wichtig, zu wissen, wie man im Falle eines Unfalls richtig reagiert.

An dieser Stelle wollen wir uns auf Unfälle beschränken, in denen lediglich Blechschäden die Folge sind.

  • Am Unfallort gilt es, mithilfe von Fotos Schäden am Fahrzeug zu dokumentieren. Im Falle von größeren Schäden ist es ratsam, die Polizei hinzuzurufen, die einen Unfallbericht anfertigt und sämtliche Personalien aufnimmt.
  • Den Unfallschaden meldet man nun seiner Versicherung. Dies kann online, telefonisch oder beim örtlichen Versicherungsvertreter geschehen.
  • Sollte der Unfall selbstverschuldet sein, werden Schäden am eigenen Fahrzeug nur reguliert, wenn man eine Vollkaskoversicherung besitzt.
  • Bei einem Unfall, der nicht selbstverschuldet wurde, ist die gegnerische Haftpflichtversicherung für die Unfallkosten zuständig. Hierzu zählen neben den Kosten für die Reparatur auch Auslagen für Gutachter, Gericht und Anwälte.